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Annina von www.breifreibaby.de {Blogger & Blog}

Heute möchte ich über die liebe Annina und ihr Blog breifreibaby berichten.

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Auf www.breifreibaby.de dreht sich alles um die breifreie Beikost, dazu gehören Rezepte, Tipps und Anregungen und natürlich Familiengeschichten. Annina berichtet außerdem über die Themen Schwangerschaft und Stillen. Ich finde breifreibaby ist ein tolles Mama-Blog, den ich sehr gerne lese.

Zu Anninas Blog habe ich noch einen ganz persönlichen Bezug, denn auch ich habe mich bei Mini für die breifreie Beikost entschieden. Und es war eine sehr gute Entscheidung, die ich immer wieder machen würde. Ich freue mich nun euch die bezaubernde Annina in Form eines Interviews vorstellen zu dürfen. Am Ende des Interviews findet ihr ein tolles Breifrei-Rezept zum Nachmachen.

Los geht´s:

Wer bist du eigentlich? Was man über dich unbedingt wissen sollte und bisher noch nicht wusste.


Ich bin Annina, 29, die älteste von 3 Mädels. Super glücklich ein Jahr verheiratete. Mein absoluter Traum ging mit der Geburt meiner Tochter am 15.11.15 in Erfüllung. Ich bin stark und ein Kämpfer, stur, leidenschaftlich, begeisterungsfähig, emotional, sehr direkt, manchmal launisch und zickig. Ich liebe es einen klaren Plan zu haben und die Woche gut durchstrukturiert zu haben. Zumindest war das so, bevor meine Tochter auf die Welt kam. Jetzt betrifft das vielleicht eher noch einen Tag und dann muss ich direkt wieder meine Kalender befragen, was ansteht. Ich bin fast immer unterwegs und kann schlecht still sitzen und nichts tuen. Das ist auch der Grund, warum ich für verschiedene Dinge begeistere und oft nicht nein sagen kann. Ich bin ungeduldig und mag oft am liebsten alles sofort und auf einmal haben. Für meine Familie und Freunde würde ich jederzeit alles tuen. Bei dunkler Schokolade kann ich nicht nein sagen und Spaghettieis mit frischer Erdbeersoße (ein ganz spezielles von meinem Lieblingseisladen) lässt mein Herz auch schon zum Frühstück höher schlagen. Aktuell bereite ich mich auf meinen ersten Hindernislauf Ende Oktober vor (Strong Viking in Frankfurt, 7km) obwohl ich Joggen eigentlich hasse.

 

Beschreibe dich doch mal in Form einer Farbe.


Puh, das finde ich total schwierig. Meine Lieblingsfarben sind definitiv pink und lila. Bei Kleidungsstücken entscheide ich mich meistens für die dunkelblauen und bei Schuhen sind es die schwarzen. Aber ich könnte nicht sagen, welche Farbe ich wäre. Wahrscheinlich bin ich eher bunt wie ein Schmetterling. Mehrfarbig, bunt, facettenreich und auf den zweiten Blick entdeckt man immer nochmal was Neues 🙂 .

Wie hast du „Breifrei“ entdeckt?/Was hat dich dazu inspiriert diese Art von Beikost bei deinem Kind anzuwenden?


Eine meiner Lieblingsmamis (die Krabbelgruppenmamis) hat davon erzählt, dass es die Möglichkeit gibt, das Baby ausschließlich mit Fingerfood und am Familientisch zu ernähren. Dann hab ich direkt im Internet recherchiert.

In meiner breifrei-Reihe (aktuell Teil 1 -4) berichte ich auch ausführlich darüber. Gerade in Planung ist Teil 5, bei dem es um unsere Erfahrungen und unseren breifrei-Start geht.

 

Was ist „Breifrei“ überhaupt und wie funktioniert das?


Auch hierzu gibt es ganz ausführliche Infos auf dem Blog.

Kurz gesagt ist breifrei eine Möglichkeit der Beikosteinführung ohne Brei. Das Baby ist direkt am Familientisch mit und bekommt Lebensmittel als Fingerfood oder mundgerechten Stückchen angeboten. Das Baby wird nicht mit Brei gefüttert sondern nimmt sich nach seiner Wahl die Speisen selbst und füttert sich quasi selber. Rohes (weiches) oder weich gegartes Obst und Gemüse wird am Anfang angeboten. Und dann eben alles, was schmeckt (ungeeignete Lebensmittel natürlich nicht) ohne Salz und Zucker. Familienessen am Familientisch. Geschmackvolle, frisch zubereitete Speisen statt Einheitsbrei. Angelehnt ist das Ganze ans BLW- baby-led weaning, der babygesteuerten Entwöhnung von der Brust bzw. babygesteuerte Beikosteinführung.

 

Was ist dein tollstes Breifrei-Rezept bisher?


Mein liebstes Rezept und auch das Lieblingsrezept der Leser sind die Bananen im Pfannkuchenteig.

 

Wie hast du Bloggen als Leidenschaft für dich entdeckt?


Im April habe ich in unserem Saisongarten meine Feldnachbarin Lena kennengelernt, die ganz schnell zu meiner „Gartenfreundin Lena“ wurde. Sie hat einen ganz tollen Food Blog (lenasfoodforfriends.de) und ich lese unheimlich gerne darauf und koche ihre Rezepte nach. Vor wenigen Wochen hab ich dann zu ihr mehr aus Spaß gesagt, dass ich eigentlich einen Blog über die breifreie Beikost anfangen müsste. Und dann wurde aus dieser Idee ein ganzes Konzept und sie hat ihr ganzes Wissen und Können mit mir geteilt. Ohne sie hätte ich nie anfangen können. Das Einrichten der WordPressseite und Insiderinfos zum Bloggen, bei allem hat sie mich unterstützt. Ich konnte es kaum erwarten online zu gehen. Hab jede freie Minute für meine Texte recherchiert, daran geschrieben, die Seite eingerichtet und bearbeitet, gebacken, gekocht, fotografiert und gelayoutet. Innerhalb von etwa zwei Wochen habe wir alles auf die Beine gestellt und ich bin immer noch Feuer und Flamme und froh, dass Lena meine nicht ganz so ernst gemeinte Idee ernst genommen hat.

 

Wann arbeitest du für gewöhnlich an deinem Blog?


Für den Blog zu schreiben, das schaffe ich momentan eigentlich hauptsächlich abends, wenn meine Kleine im Bett ist. Ab etwa 20 Uhr bis teilweise um 1 oder 2 Uhr nachts, bin ich dann fleißig. Das klappt natürlich an den Tagen am besten, an denen mein Mann abends im Fitnessstudio ist und ich alleine und konzentriert schreiben kann. Tagsüber koche und backe ich gemeinsam mit meinem Wirbelwind und versuche zwischendurch in den sozialen Medien aktiv zu sein, Bilder zu posten, Beiträge zu teilen, Kooperationspartner zu finden oder Emails zu beatworten. Das fällt mir momentan eher schwer, da meine Tochter zurzeit nur einen oder höchstens zwei kurze Schläfchen am Tag macht und sonst meine volle Aufmerksamkeit braucht. Ich habe unendlich viele Rezeptideen die ich gerne verwirkliche und viele Themen, über die ich gerne bloggen würde, aber momentan fehlt mir die Zeit dazu. Ich konzentriere mich dann tagsüber doch eher auf meine Tochter, statt den Blog und sie nur halb zu beachten. Aber das mit dem Kochen/Backen und anschließend Fotos machen ist ja auch eine wichtige Vorbereitung, die ich tagsüber gut erledigen kann.

 

Wie ist das mit deinem restlichen Leben (mit Kind) vereinbar?


Wie oben schon geschrieben, ist es aktuell eine ganz schöne Herausforderung. Aber ich liebe Herausforderungen und stelle mich gerne unter Beweis. Ohne Herausforderungen und positiven Stress wird mir schnell Langweilig. Ich brauche Aufgaben, die das Beste aus mir herauskitzeln.

 

Was machst du, wenn du nicht bloggst oder Rezepte kreierst?


Mit meiner Tochter auf Achse sein, auf dem Spielplatz, Spazieren, in der Krabbelgruppe, bei Freunden. Zweimal in der Woche mach ich ein Hochintensives Zirkeltraining im Freien. Momentan arbeite ich 10h in der Woche in meinem „alten“ Job. Außerdem natürlich den Haushalt schmeißen und einkaufen. Und ab und zu bin ich „Testköchin“ für die Zeitung „Köstlich Vegetarisch“. Und dann esse ich natürlich sehr gerne alle Dinge, die ich gekocht und gebacken habe. Man kann schon sagen, dass Essen eins meiner größten Hobbys ist. Ach ja und beinahe hätte ich unseren Saisongarten vergessen, der natürlich auch wahnsinnig viel Zeit und Liebe braucht. Ich bin also mehr als doppelt ausgebucht, was die 24h angeht, die ein Tag so hat. Und seit Kurzem bin ich im Vorstand der Elterninitiative Griesheimer Kinder e.V. aktiv… .

 

Wie können wir dich außerdem finden und mit dir in Kontakt treten?


Außer auf meinem Blog www.breifreibaby.de bin ich auf Instagram , Facebook , Pinterest  und Bloglovin sowie ganz bald auch bei Stylebook Blogstars.

 

Dein Lebensmotto?


Mein Lebensmotto ist “today is a gift”. Dieser Satz stammt aus dem etwas längeren Spruch:

„Yesterday is history. Tomorrow is a mystery. Today is a gift. That’s why we call it the present.“

von Eleanor Roosevelt. „Today is a gift“ habe ich mir vor etwa drei Jahren unters Herz auf die Rippen tätowieren lassen, um immer daran zu denken. Das jetzt und hier und jeder Moment ist ein Geschenk, und man kann es nur genießen, wenn man sich voll und ganz darauf einlässt. Hängt man zu sehr in der Vergangenheit fest oder überlegt nur, wie es in der Zukunft sein wird, so verpasst man die wichtigsten und schönsten Momente die das eigene Leben einem zu bieten hat.

Für euch hat Annina noch ein tolles gesundes Rezept zum Nachkochen bereitgestellt: „Äpfel in geheimer Mission“. Diese falschen Donuts sind super lecker, schnell zubereitet, vegan, zuckerfrei und ein Genuss für Groß und Klein. Ein klasse Snack für Zwischendurch oder auch ein besonderes Frühstück.

 

Rezept „Äpfel in geheimer Mission“


 Zutaten:

2 kleine Äpfel

100g Dinkelmehl

1 Banane

70ml Wasser

Zimt

Rapsöl

Mit einem Pürierstab Banane, Mehl, Wasser und etwas Zimt kurz zu einem dickerenTeig pürieren. Die Äpfel waschen, das Kerngehäuse entfernen und in etwa 0,5 cm bis 1 cm dicke Scheiben schneiden. Anschließend die Apfelringe mit etwas Mehl bestäuben und durch den Teig ziehen. Öl in der Pfanne erhitzen (Hitze leicht runterdrehen) und die Apfelringe etwa 4 Minuten von jeder Seite leicht braun anbraten. Auskühlen lassen und genießen.

Wer möchte kann etwa 20 g des Mehls durch gemahlene Haselnüsse ersetzen. Die falschen Donuts sind durch Apfel und Banane süß genug. Man könnte aber auch einen Teelöffel Dattelsirup hinzufügen.

 


 

Vielen Dank liebe Annina, für das tolle Interview und den Einblick in die Welt der breifreien Beikost. Ich freue mich sehr darüber, dass du mitgemacht hast und ich/wir somit dein tolles Blog entdeckte/n. Danke auch für das tolle Rezept. Mini fand die falschen Donuts super lecker.

Ich hoffe euch hat das kleine Interview gefallen. Es hat mir wieder viel Spaß bereitet und ich freue mich schon darauf euch den nächsten besonderen Menschen mit seinem Blog vorstellen zu dürfen.

Liebste Grüße

jacki

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